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Touren auf der Heidelberger Hütte

Es ist kalt. Minus 12° C und dazu Wind mit über 80 km/h. Ich kann mich kaum auf meinen Skiern halten. Kein normaler Mensch geht bei diesem Wetter aus dem Haus. Leider haben Melle und ich uns entschlossen das Tourenski gehen zu lernen. Und das bei jedem Wetter.

Nachdem wir die erste Viertelstunde überstanden haben, wird es einem auch langsam warm. Irgendwie erfüllt es einem mit Stolz, dem denkbar schlechten Wetter zu trotzen und Richtung Gipfel zu stürmen. Doch auch jedes schlechte Wetter hat seine guten Seiten. Der frische Schnee ist unglaublich pulvrig und so können wir unsere ersten Abfahrtsversuche unternehmen.

"Wie auf einem Trampolin" sollen wir uns bewegen. "Gesteuert wird mit dem großen Zeh"- das (und einige weitere Details) bekommen wir durch unseren Bergführer Bernie vermittelt. Und tatsächlich - es klappt. Bei vielen schon am ersten Hang, bei den letzen am dritten Tag. Man spürt den "Flow", jenes schwer beschreibliche Gefühl, "des im Tiefschneefahrens und gleichzeitigem Schwebens".

Zum Glück ändert sich das Wetter in den Alpen schnell und wir konnten noch viele schöne Erfahrungen sammeln.

Tourenski gehen ist für mich, als begeisterter Skifahrer, die logische Fortführung des Bergwanderns im Winter. Vor dem eigenen Start gehört auf jeden Fall ein Ausbildungskurs, der Toruenplanung, alpine Gefahren und Lawinenbergung einschliesst. Ebenso gehört eine gute Ausrüstung dazu. Dann steht dem Spaß und der Erholung nichts mehr im Weg.